Stadt Turin, Entwicklung Stadtnetz “Rete Forte” 2012

Stadt Turin, Entwicklung Stadtnetz “Rete Forte” 2012

Die Eisenbahninfrastruktur in der Stadt Turin wird neugedacht. Die Tieflegung und Verstärkung der Durchmesserverbindung verschiebt den Schwerpunkt des Bahnangebotes vom historischen Bahnhof „Porta Nuova“ zum neuen Hub „Porta Susa“. Durch die Überlagerung von 5 S-Bahn Linien (SFM), die 10 Haltestellen im urbanen Raum bedienen, wird das ÖV-Angebot in der Stadt Turin in eine neue Dimension geführt.

AUFTRAGGEBER:

Stadt Turin (I) AMP; Agenzia per la Mobilità Piemontese (Verkehrsverbund)

BEARBEITUNGSZEITRAUM:

2009-2012

Die neuen Bahnhaltestellen verschieben und definieren die Entwicklungsschwerpunkte der Stadt neu, was das Neudenken der Struktur des städtischen Mobilitätsnetzes bedingt.

Folgenden Themen wurden bearbeitet:

  • Optimierung des SFM-Angebotes (Takt, Linien)
  • Umfassende Netzoptimierungsstudie mit der Umwandlung des bestehenden Tram- und Busangebotes in ein knotenbasiertes Netzsystem und der Abstimmung des lokalen Netzes mit dem neuen Hochleistungsnetz (S-Bahn und neue Metro-Linie 1).
  • Ausarbeitung von Raum- und Betriebskonzepten und Entwicklungstrategien für die neuen wichtigen Netzknoten Porta Susa, Linghotto, Dora, Stura und Zappata.
  • Detailkonzepte mit Sofortmassnahmen für einzelne Quartiere, Knoten und/oder Linien.
  • Definition des Nachtbus-Angebotes (Night-Buster).
  • Optimierung des Randzeitenangebotes.