Basel, 3Land Trinationaler Eurodistrict, Raumkonzept 3Land Masterplan

Basel, 3Land Trinationaler Eurodistrict, Raumkonzept 3Land Masterplan

Im November 2013 wurde das Team LIN mit der Ausarbeitung des Masterplans 3Land beauftragt. Dieser soll den Rahmen für eine gemeinsame, langfristige urbane Entwicklung des Gebiets 3Land bilden.

AUFTRAGGEBER:

3Land Trinationaler Eurodistrict Basel

KONTAKTPERSON:

Thomas Waltert, Projektleiter Stadt Basel

BEARBEITUNGSZEITRAUM:

2013-2014

PARTNER:

Auftragnehmer: IBV (Luca Urbani) in Arbeitsgemeinschaft mit: LIN Finn Geipel, Giulia Andi, Architektur Urbanismus Berlin (Federführung), Atelier Girot, Paysage, Une Fabrique de la Ville, Stratégie et Économie urbaine

Laborraum 3Land:

Die programmatische Vision setzt auf eine ökonomische Entwicklung, die den jeweiligen urbanen Kontext berücksichtigt, ohne vorab eine Hierarchisierung der einzelenen Standorte vorzunehmen. Die Planung von programmatischen Katalysatoren und Orten die Katalysatoren für transnationale Programme aufnehmen können werden als zentraler Bestandteil in die Programmation integriert. „Gemeinsam über Grenzen wachsen“ lautet das Motto der IBA Basel. Das lässt sich im Labor 3Land in Realgrösse umsetzen.

Durchgangsraum – Verbindungsraum:

Die Standortentwicklung von 3Land ist abhängig von der Möglichkeit Themen transversal zu denken und zu entwickeln.

Die Porosität des Gebietes in alle Richtungen zu fördern ist entscheidend für die Entwicklung von gemeinsamen Themen wie der Programmation und der Landschaft.

Basierend auf bestehenden und projektierten Infrastrukturen und soften Massnahmen zur besseren Integration bestehender Systeme, zielt der Masterplan auf ein Gebiet das mehr Verbindungsraum denn Durchgangsraum ist.

Der Brückenschlag und die darauf ausgerichtete Herausbildung der OeV-Angebote im 3Land ist ein exemplarischer Fall für die Veranschaulichung der Gestaltungskraft der verkehrlichen Erreichbarkeit in Kombination mit einer gezielten Planung und Auslösung der Raumentwicklung.

Das Raumkonzept 3Land wurde von den Gemeinden Basel, Weil am Rhein (D) und Huningue (F) genehmigt und dient als Grundlage und Leitbild für die weitere Planung