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Autonome Provinz Bozen-Südtirol (I), SüdtirolTakt, ITF-Konzeption Bahn und Bus Auftraggeber Autonome Provinz Bozen-Südtirol
Jahr 2006

Im Anschluss an den Erfolg der Wiederinbetriebnahme der Vinschgerbahn sollte ein Konzept nach den Regeln des „Integralen Taktfahrplans“ (ITF) für das gesamte Südtirol entwickelt werden. Dabei wurde schrittweise nach Regionen vorgegangen. Die Änderungen des Bahnfahrplans gingen dabei meist Hand-in-Hand mit den Umstellungen beim Busnetz.

Landesweit wurde bei der Bahn ein Stundentakt vorgesehen, der auf den wichtigen Strecken zum Halbstundentakt verdichtet wurde. Dabei wurde auf ideale Lage der Kreuzungen geachtet, so dass günstige Anschlüsse zu den Bussen möglich sind. Auch im Pustertal wurde ein Ausbau der Bahnlinien durchgezogen und der Verkehr zum Halbstundentakt verdichtet und neue Haltestellen eingerichtet.

Die Bahn bildet dabei das regionale Grundgerüst und verbindet die Zentren und Regionen miteinander. Das Busnetz wurde so umgebaut, dass der Bus in der Region in der Regel als Zubringer zur Bahn bzw. zu den lokalen Zentren dient. Im Umland der Städte wurde der suburbane Verkehr verdichtet und ebenfalls auf die Umsteigeknoten ausgerichtet. Wichtige Buslinien, welche ähnliche Aufgaben wie die Bahn haben wurden zum konsequenten Stunden- oder Halbstundentakt verdichtet.

IBV hat dabei die strategischen Grundlagen für die flächendeckende Ausrichtung der Fahrpläne von Bahn und Bus erarbeitet und die Provinz bei der Gestaltung der Angebote fachlich beraten.

Seit Dezember 2008 ist die erste Zwischenstufe des landesweiten „Integralen Taktfahrplans“ nach dem Vorbild von „Bahn2000“ in Betrieb.